Qualifizierte Arbeitsmedizin
ist eine Investition
mit mehrfacher Rendite


Europäische Unternehmen stehen mit ihren Personalstrategien derzeit vor drei besorgniserregenden Entwicklungen: der Überalterung ihrer Belegschaft durch den Bevölkerungswandel, dem steigenden Wettbewerb um Arbeitskräfte und einem absehbaren Anstieg der Krankheitskosten.

Daher gewinnt eine effektive arbeitsmedizinische Betreuung der Unternehmen zunehmend an Bedeutung.

Fürsorge für die Gesundheit aller Mitarbeiter ist ein wichtiger Eckpfeiler unternehmerischer Verantwortung. Es ist aber auch ein Zeichen für nachhaltige Unternehmensgestaltung,denn gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter stellen die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen dar.

Um die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Einzelnen zu fördern werden durch den Betriebsarzt Faktoren wie Arbeitsumgebung, Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation und Arbeitsmittel analysiert. Besonderes Augenmerk muss in der heutigen Arbeitswelt auf die psychosozialen Stressfaktoren gelegt werden. Denn die moderne Arbeitswelt ist häufig neben der psychischen Überforderung von einer physischen Unterforderung (Bewegungsmangel mit Folgen für Bewegungsapparat und Stoffwechsel) geprägt.

Physische Belastungen sind ein Teil des menschlichen Daseins und zum Erhalt der Gesundheit zwingend erforderlich. Ziel der Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist deshalb die Schaffung eines optimalen Verhältnisses zwischen Arbeitsbelastung und individueller Belastbarkeit. Langdauernde Überforderungen, Unterforderungen und einseitige Belastungen müssen dabei möglichst vermieden werden. Hierzu gibt es verschiedene Präventionsansätze. Die systematische Durchführung bzw. Ausgestaltung der Gefährdungsbeurteilung ist unter anderem die Basis für eine wirksame Prävention arbeitsbedingter Unfall- und Gesundheitsgefahren.

Die betriebliche Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen, die auf das Verhalten von Menschen ausgerichtet sind (Verhaltensprävention), und Maßnahmen, die Arbeitsbedingungen analysieren (Verhältnisprävention). Oftmals ist jedoch eine klare Trennung in der Praxis nicht möglich und auch nicht sinnvoll, da die Bereiche sich gegenseitig beeinflussen.